PAPodcast

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5 Behauptungen über Vaterschaft

5 Behauptungen über Vaterschaft

Im Jahresendspurt wird Zeit zum raren Gut. Das merkten auch Dani und Claude, als sie im Dezember diese Episode vorbereiten wollten. Doch dank ChatGPT kamen die beiden bereits mit einer einfachen Frage ans Ziel: Welche fünf Behauptungen über Vaterschaft tauchen häufig in Diskussionen auf? Wie die KI diese Frage beantwortete und ob die Antwort den wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Erfahrungen von Dani und Claude standhält, erfährst du in dieser Episode.

Raufen, ringen, rammeln

Rauft der Vater mit dem Kind, prallen überschüssige Energie, kindlicher Übermut und väterliche Stärke aufeinander. Dani und Claude schlüpfen in dieser Episode in die Rolle des Raufbolds. Sie sprechen über die Bedeutung von spielerischen Kämpfen in der Familie und über Regeln, damit aus Spiel nicht plötzlich Ernst wird. Ein Blick in die Väterforschung verrät zudem, dass es beim Raufen zwischen Vater und Kind um weit mehr geht als um Muskelkraft und Motorik.

Familienmodelle

Familienmodelle spiegeln gesellschaftliche Veränderungen und Rollenvorstellungen wider. Sie unterscheiden sich in der Art, wie Familien zusammengesetzt sind (klassische Familie, Ein-Eltern-, Patchwork-, Pflege-, Regenbogenfamilie etc.) und wie die Aufgaben unter den Eltern aufgeteilt werden (traditionell, egalitär). Dani und Claude blicken auf ihre eigene Familiensituation und auf aktuelle Zahlen. Ausserdem sprechen sie über mögliche Gründe, weshalb die Idealvorstellung vieler Eltern nicht mit ihrem tatsächlich gelebten Familienmodell übereinstimmt.

Bindung

Die Forschung zur Bindungstheorie begann ohne die Väter. Und auch heute noch kommen sich Väter manchmal wie die zweite Wahl vor, wenn es ums Trösten und Beruhigen geht. Das beobachten Dani und Claude in ihren Beratungen, aber auch bei sich selbst. Warum das nicht frustrieren muss, wie Väter auch Bindungshormone ausschütten und wie sie den Bindungsvorsprung der Mütter aufholen können – darüber reden Dani und Claude zum Auftakt der sechsten Staffel des PAPodcasts.

Vatertypen

Vatertyp ist nicht gleich Vaterrolle – doch wo liegt der Unterschied? Welcher Vatertyp man ist, könne man selber steuern, sagen Dani und Claude. Studien belegen deren drei bis sechs und die beiden Väter finden: Die Kategorisierung ist tatsächlich hilfreich. Gemeinsam denken sie über eigene Haltungen nach und diskutieren, was Vatertypen mit vorlesen, spielen und den Hausaufgaben der Kinder zu tun haben.

Auf einmal Vater

Studien belegen, dass sich väterliches Engagement während der Schwangerschaft positiv auf die spätere Vater-Kind-Bindung auswirkt. Doch wie soll dieses Engagement aussehen? Und was gehört zu einer sinnvollen Geburtsvorbereitung seitens der werdenden Väter? Darüber diskutieren Dani und Claude mit Thomas Neumeyer von www.maenner.ch, dem Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen. Dabei kommen persönliche Erfahrungen ebenso zur Sprache wie Literatur-, Film- und Podcast-Tipps.

Vorlesen mit Anatole Taubman

In dieser PAPodcast-Episode ist der international etablierte Schauspieler Anatole Taubman zu Gast. Als Botschafter des Schweizer Vorlesetags bestärkt er Kinder und Jugendliche in ihrer Neugier, die Welt zu entdecken. Dani und Claude sprechen mit ihm über seinen persönlichen Zugang zum Vorlesen, über die Unbegrenztheit von Fantasie und das richtige Quantum an dramatischer Intonation. Und nicht zuletzt ergründen sie das höchste Gut des Vorlesens.

Beatles-Hit vs. Ballermann-Shit

Müssen die musikalischen Vorlieben von Vätern und Kindern übereinstimmen und falls nicht – dürfen Väter vielleicht ein bisschen nachhelfen? Sind sie gar verpflichtet, den Nachwuchs mit musikalischen Legenden vertraut zu machen, um dieses Wissen an die nächste Generation weiterzugeben? Verbindet gemeinsames Musikhören oder wäre es für die Abgrenzung vielmehr wichtig, dass sich die Vorlieben möglichst unterscheiden? Und was tun, wenn Väter nicht nur die Lieblingssongs der Sprösslinge geschmackslos finden, sondern auch die Textinhalte? Darüber reden Dani und Claude in dieser PAPodcast-Episode.

Störfaktor Kind

Die Geburt des ersten Kindes ist für Eltern ein einschneidendes Ereignis. Ihre gewohnte Zweierbeziehung weicht schlagartig einem unerprobten Dreiergespann. Der Nachwuchs benötigt viel Aufmerksamkeit und bindet Zeit, Energie und Gefühle. Viele Eltern vernachlässigen dabei ihre Paarbeziehung. In dieser PAPodcast-Episode gehen Dani und Claude der Frage nach, wie Eltern auf diese Herausforderungen reagieren können. Dabei reden sie auch über die Gemütslage der Väter und welche Rolle ihnen zukommen könnte.

Streiten ohne Geschwister

In dieser Episode tasten sich Dani und Claude an ein Thema, das sie weder aus ihrer Kindheit noch als Eltern kennen. Es geht um die Frage, wie und wo Kinder das Streiten lernen, wenn sie keine Geschwister haben. Dabei sprechen sie über den aktuellen Forschungsstand zum Verhalten von Einzelkindern und sie thematisieren bestätigte und unbestätigte Klischees – Harmoniebedürftigkeit zum Beispiel oder Introversion. Bei einem gedanklichen Streifzug über den Pausenplatz entwickeln sie sogar die Idee für ein neues Schulfach.